Pflicht

Utilitarismus

Als Begründer eines elementaren Utilitarismus gilt der griechische Philosoph Epikur (341–271/70 v. Chr.). Seine philosophische Schule entwickelte sich parallel zur Stoa und stellte im Gegensatz zur Fokussierung auf den Geist die Körperlichkeit in den Mittelpunkt. Dies führte zum oben genannten Vorwurf des Hedonismus. Diese Streitigkeit setzte sich im römischen Epikureismus des ersten vorchristlichen Jahrhunderts fort. Grundlegend für die damalige Sittenlehre war die Orientierung an der "Sitte der Vorfahren" (lat. mos maiorum).

Ethik des Journalismus

Die Ethik des Journalismus, oder auch journalistische Berufsethik, ist ein Teilbereich der umfassenderen *Medienethik, teilweise geht sie jedoch darin auf: "Wenn von Medienethik die Rede ist, dann ist damit in der überwiegenden Zahl der Fälle journalistische Ethik gemeint." (Schicha 2010: 258). In der Tat bestehen zu anderen Teilbereichen der Medienethik enge Überschneidungen: etwa zur Bildethik, bezogen auf den Foto- und TV-Journalismus oder zur Unternehmensethik im Bereich der Massenmedien.

Pflichtenethik

Philosophiegeschichtlich ist pflichtenethisches Denken maßgeblich mit der Theoriebildung Immanuel Kants verbunden. Üblicherweise wird diese als Deontologie dem *Utilitarismus (von lat. utilitas "Nutzen", auch Konsequentialismus von lat. consequentia "Folge") gegenübergestellt. Auf der einen Seite führt die Orientierung an der Pflicht zu einer Beurteilung einer Handlung als in sich gut oder schlecht: Die Handlungsmotive sind damit zentral.